Gerade als sich Schreckmomente abnutzen wollten, wagt Insidious einen interessanten Schritt und recycelt Dämonen aus früheren Teilen, um uns eine Scheißangst einzujagen; doch es ist nicht die reine Furcht, die uns in Atem hält, sondern die Art und Weise, wie die Film mit ihnen umgeht. Trotz dramatischer Schmalzmomente, dem typischen Klischee der wahnhaften Mutter und einer aufgefrischten Angst vor dem Zahnarzt enthält der Film zwar verbrauchte Elemente, die für mich am Ende aber durchaus verzeihlich wirken. Wieder auf Elise und das „Lächelnde Mädchen“ zu treffen, hat mich wohl einfach in beste Stimmung versetzt. Ich brauche unbedingt ein Sequel über dieses Dämonenmädchen.

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